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FAQ - 2K Dosierventile
2K Dosierventile
Materialtest
axiss bietet mit seinen elektrischen e-dispensern Lösungen für die direkte Dosierung von 2K-Materialien aus Doppelkartuschen. Dabei werden die A- und B-Komponente über Kolben kontrolliert aus der Kartusche gefördert und erst im statischen Mischer zusammengeführt.
Typische Materialien sind Epoxidharze oder Polyurethane. Unsere elektrischen e-dispenser sorgen für eine gleichmäßige Förderung beider Komponenten und ermöglichen dadurch eine präzise Vermischung sowie einen gleichmäßigen Materialauftrag.
Für 2K-Materialien sind Kleingebinde typischerweise in 50 ml, 200 ml und 400 ml erhältlich. Bereits bei der Materialauswahl sollte geprüft werden, ob der gewünschte Klebstoff in der passenden Gebindegröße verfügbar ist.Für kleine Dosiermengen mit unseren e-dispensern ist die Wahl einer kleineren Doppelkartusche besonders sinnvoll. Bei Dosiermengen von etwa 0,1 bis 0,2 ml empfehlen sich beispielsweise 50-ml-Doppelkartuschen.Ein manuelles Befüllen sollte möglichst vermieden werden, da dabei Luftblasen oder Lufteinschlüsse entstehen können. Falls ein Abfüllen erforderlich ist, kann dies professionell durch spezialisierte Lohnabfüller erfolgen.
Die Viskosität der A- und B-Komponente hat einen wesentlichen Einfluss auf den Dosierprozess. Je nach Material können die Viskositäten stark variieren und unterschiedliche Anforderungen an die Dosiertechnik stellen.
Bei sehr niedrigviskosen 2K-Materialien, beispielsweise um 1.000 mPa·s, können die Komponenten sehr leicht durch den statischen Mischer fließen. Dadurch kann es insbesondere nach dem Dosierstopp zu einem Nachlaufen oder Nachtropfen kommen. Für solche Anwendungen kann unser Absperrventil 4385 mit wechselbarem Absperrhahn eingesetzt werden. Es öffnet und schließt automatisch und unterbricht den Materialfluss nach der Dosierung.
Bei hochviskosen 2K-Materialien ist dagegen ausreichend Kraft erforderlich, um beide Komponenten zuverlässig durch das Dosiersystem und den statischen Mischer zu fördern. Mit zunehmender Viskosität steigt grundsätzlich auch der Strömungswiderstand beziehungsweise Druckverlust im Mischsystem.Unsere elektrischen e-dispenser verfügen deshalb über eine maximale Kraftübertragung von 5.000 N.
Wärmeleitpasten weisen häufig eine hohe Viskosität und ein ausgeprägtes thixotropes Verhalten auf. Während der Dosierung kann das Material durch die Beanspruchung deutlich fließfähiger werden und dadurch schneller aus dem statischen Mischer austreten. Nach dem Dosierstopp baut sich die ursprüngliche Viskosität erst nach und nach wieder auf.Insbesondere bei Punktdosierungen in kurzen Abständen kann dieses Verhalten zu unterschiedlichen Dosiermengen führen. In solchen Anwendungen kann ein Absperrventil sinnvoll sein, um den Materialfluss direkt zu unterbrechen und möglichst konstante Bedingungen im Mischer zu schaffen. Der Kolbenrückzug kann dabei deaktiviert werden, um zusätzliche Druckänderungen im System zu vermeiden.
Die Dosiergeschwindigkeit kann einen wesentlichen Einfluss auf den Dosierprozess haben. Besonders bei hochviskosen Materialien können mit steigender Dosiergeschwindigkeit höhere Kräfte und ein höherer Staudruck im statischen Mischer entstehen.Daher empfiehlt es sich, die Dosiergeschwindigkeit im Rahmen von Dosierversuchen auf das jeweilige Material abzustimmen. Mit unseren elektrischen e-dispensern kann die Dosiergeschwindigkeit entsprechend eingestellt werden.
Häufige Änderungen der Dosiergeschwindigkeit können den Druck im statischen Mischer und damit den Materialfluss beeinflussen. Für einen möglichst stabilen Dosierprozess sollte die Dosiergeschwindigkeit daher möglichst konstant gehalten werden.Werden unterschiedliche Raupendurchmesser benötigt, kann stattdessen die Geschwindigkeit des Achssystems bzw. Roboters angepasst werden.
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